| 1960er ↑ | Von der Gründung und dem Bau des Schützenhauses |
Am 21.01.1962 wurde der Schützenverein Ebhausen im Gasthaus "Traube" in Ebhausen gegründet.
Nach Beendigung der Gründungsversammlung zählte der Verein bereits 31 Mitglieder.
Die Vorstandschaft der Gründung:
| 1. Vorsitzender | Fritz Rau | |
| 2. Vorsitzender | Albert Glatz | |
| Schatzmeister | Georg Wurster | |
| Schriftführer | Walter Schöttle | |
| Jugendwart | Günter Wolff | |
| 1. Schießmeister | Albert Dengler | |
| 2. Schießmeister | Richard Weissert | |
| Beisitzer | Christian Holzäpfel | |
| Karl Schickhardt | ||
| Wilhelm Dengler | ||
| Kassenprüfer | Hermann Reichle | |
| Karl Kalmbach |
Da der Verein noch kein eigenes Schützenhaus hatte wurden die ersten Schießversuche im Gasthaus Traube
in der Kegelbahn abgehalten.
Es standen 2 LG-Bahnen zur Verfügung. Noch im selben Jahr wurde ein geeigneter Platz für ein Schützenhaus gesucht und am 21.06.1962 mit dem Bau des Schützenhauses und der Schießstände begonnen.
Bereits am 18.08.1962 wurde das Richtfest gefeiert. Nach einer Bauzeit von ca. 3 Monaten wurde mit einem Pokalschießen
am 15. und 16.09.1962 die Einweihung gefeiert.
Auch die sportlichen Erfolge blieben nicht aus.
1964 konnte die Match-Mannschaft den ersten Titel bei den Kreismeisterschaften erringen.
1969 - 1971 wurde mit dem Umbau der Luftgewehrbahnen und dem Neubau einer Pistolenbahn begonnen.
| 1970er ↑ | Der SVE ordnet und vergrößert sich, gründet eine Bogenabteilung |
1974 stellte sich Fritz Rau, der nun 12 Jahre das Amt des 1. Vorsitzenden inne hatte nicht mehr zu Wahl.
Wolfgang Richter wurde neuer 1. Vorsitzender und seine erste Tat war, Fritz Rau zum Ehrenoberschützenmeister zu ernennen. In diesen vergangenen 12 Jahren prägten viele sportliche und gesellschaftliche Veranstaltungen das Vereinsgeschehen.
1975 konnte der SV Ebhausen nur eine Luftgewehr- und eine Sportpistolenmannschaft zu den Rundenwettkämpfen melden.
1976 wurde die Abteilung Bogen gegründet. Helmut Spathelf, bis heute als Bogenvater bekannt, wurde Abteilungsleiter.
1978 übernahm Karl Rentschler der auch die Jugendleitung inne hatte, den 1. Vorsitz.
| 1980er ↑ | Weiter wachsend und bekannt werdend feiert der SVE das 25. jährige Jubiläum |
1980 stellte sich Karl Rentschler nicht mehr zur Wahl zum 1. Vorsitzenden, denn er wollte sich ausschließlich der Jugendarbeit widmen. Nachdem kein Mitglied bereit war, den Vorsitz zu übernehmen,
übernahm der damalige
2. Vorsitzende Fritz Rau den Vorsitz.
Nach sportlichem Hoch und Tief konnte der SV Ebhausen 1982 zwei Sportpistolen-, eine Luftpistolen- und eine Luftgewehrmannschaft zu den Wettkämpfen melden. Auch das Talent Frank Foshag machte auf sich aufmerksam.
Er belegte mit der Deutschen Luftgewehr-Junioren-Nationalmannschaft bei den
Europameisterschaften 1982 in Italien den
3. Platz.
Bei den Deutschen Meisterschaften erreichte die Damen-Altersklassen-Mannschaft des SV Ebhausen 1985 den 3. Platz und 1986 den 4. Platz.
In über 400 Arbeitsstunden erhielt die Luftgewehrbahn ein Dach, im Herbst 1986 konnte rechtzeitig zur Wettkampfsaison
der Schießbetrieb wieder aufgenommen werden.
1987 hatte der Verein 103 Mitglieder und konnte das 25-jährige Vereinsjubiläum feiern.
Die langwierige Suche nach einem geeigneten Bogenplatz hatte 1989 ein Ende,
da der alte Sportplatz des Sportvereins Ebhausen gepachtet werden konnte.
Auch die Bauarbeiten machten keinen Halt.
| 1990er ↑ | Der SVE wächst und baut immer weiter |
1990 wurde das Schützenhaus durch einen Anbau erweitert und neue Toiletten installiert.
1991 folgte dann der Umbau der KK-Anlagen von 3 auf 5 Stände.
1992 wurde dieser Umbau mit einem KK-Preisschießen eingeweiht.
Im Jahre 1992 begann der Aufschwung im Gewehrbereich beim SV Ebhausen.
Hatte man in diesem Jahr nur eine einzige Mannschaft, eine Luftgewehrmannschaft
mit gerade mal fünf aktiven Schützen, so konnte der Aufstieg von der B-Klasse in die A-Klasse
und der Durchmarsch bis 1999 in die Landesliga geschafft werden.
Bei der Hauptversammlung 1994 übernahm der bisherige 2. Vorsitzende Jürgen Wacker
das Amt des 1. Vorsitzenden und löste somit Fritz Rau ab.
Im selben Jahr konnte der Schützenverein den alten Sportplatz käuflich vom Sportverein Ebhausen erwerben.
Mit diesem Kauf wurden nun optimale Bedingungen für die Bogenabteilung geschaffen.
Auch die sportlichen Erfolge des SV Ebhausen blieben nicht aus.
Durch weiteren Zuwachs an Gewehrschützen konnte eine Match- und Standardmannschaft
gemeldet werden, um sich an den Wettkämpfen zu beteiligen. Ob im Luftgewehr oder KK, ob im Bogenbereich,
in allen Klassen ging es stets nach oben. Durch diesen Zuwachs an Schützen reichten 8 Luftgewehrbahnen bald nicht mehr aus.
Bei der Hauptversammlung 1999 wurde beschlossen eine neue Halle für Luftdruckwaffen zu bauen.
Fritz Rau wurde beauftragt, sich mit den Planungen und Genehmigungen für dieses Vorhaben zu befassen.
Im November 1999 war der Spatenstich für das Projekt
"Neue Halle".
Einen schweren Rückschlag bereitete der Sturm "Lothar" am 26. Dezember 1999.
Um alle Sturmschäden zu beseitigen mussten über 650 Arbeitsstunden von unseren Mitgliedern aufgewendet werden.
| 2000er ↑ | Zielstrebig mit Erfolg in die Zukunft |
Der 1. Vorsitzende Jürgen Wacker stellte sich bei der Hauptversammlung 2002 nicht mehr zur Wahl.
Neuer 1. Vorsitzender wurde Walter Kugele.
Im Herbst 2002, nach 7300 Arbeitsstunden an Eigenleistung unserer Mitglieder wurde die neue Schießanlage fertiggestellt.
Das 40 jährige Vereinsjubiläum zusammen mit der Einweihungsfeier unserer Schießanlage fand am 21. September 2002 in der neuen Bogenhalle statt. Über 200 geladene Gäste nahmen an dieser Feier, die musikalisch vom Musikverein Ebhausen unrahmt wurde, teil.
Für den Bogen- und Pistolenbereich sind im Erdgeschoss nun ideale, und für die Luftgewehr- und Luftpistolenschützen im Obergeschoss optimale Bedingungen geschaffen worden.
In der Luftgewehr Ligarunde 2002 / 2003 wurde die 1. Luftgewehrmannschaft mit sechs von sieben möglichen Siegen Meister der Verbandsliga und steig in die Württembergliga (3. höchste Liga Deutschlands) auf.
Bei der Hauptversammlung am 6. März 2004 stellte sich Ursula Hammer nicht mehr zur Wahl als Vereinskassier.
Sie begleitete dieses Amt nun schon 26 Jahre. Als Nachfolgerin wurde Helga Braun von der Versammlung gewählt.
Auf Antrag der Vorstandschaft wurde Ursula Hammer zum Ehrenmitglied ernannt.
In der Luftgewehr Ligarunde 2004 / 2005 konnte die erste Luftgewehrmannschaft ihr bestes Ergebnis bis dato erreichen. Mit dem zweiten Tabellenplatz der Württembergliga qualifizierte sich die Mannschaft sogar für die Aufstiegsrunde in die
Regionalliga Süd-West (2. Bundesliga).
Bei der Hauptversammlung am 17. Februar 2006 stellte sich Helmut Spathelf nach 30 Jahren als Abteilungsleiter der Bogenschützen nicht mehr zur Wahl. Auf Antrag der Vorstandschaft wurde Helmut Spathelf zum Ehrenmitglied ernannt.
Im Jahre 2009 wurde bei der 48. Hauptversammlung 2 Anträgen zur Renovierung des Gastraumes und der Küche, sowie der modernisierung der KK-Anlage zugestimmt.
| 2010er ↑ | Neue Dekade beginnt sehr positiv |
Von Mai bis September 2010 wurde der Gastraum des Schützenhauses renoviert und modernisiert.
Außerdem wurde in diesem Zug der Kleinkaliberstand ebenfalls renoviert und von 5 elektrischen Seilzugbahnen auf
5 elektronische Anlagen der Firma Meyton umgerüstet.
Anfang August 2011 konnte auch die Küche fertiggestellt und zum Ende der Sommerpause erstmals in Betrieb genommen werden.
Am
16.01.2011 bestritt die 1. Luftgewehrmannschaft bestehend aus Ramona Gößler, André Link, Christian Slupina, Thomas Kelemen und Andreas Kugele den letzten Wettkampf in der Saison 2010 / 2011 der Verbandsliga Nord.
Mit 12:2 Punkten wurde die Mannschaft Meister der Verbandsliga und steigt nach vier Jahren erneut in die Württembergliga auf.
Seit dem 08.01.2012 ist die erste Luftgewehrmannschaft Meister der Württembergliga in der Saison 2011 / 2012.
Mit Ramona Gößler, Lisa Müller, André Link,
Axel Müller und Christian Slupina konnten alle sieben Wettkämpfe gewonnen werden. 14:0 MP und 27:8 EP stehen auf dem Konto der Mannschaft welche am 11. Februar 2012 an der Relegation zur
2. Bundesliga im LLZ Pforzheim teilnimmt.
Dies ist der erste Meistertitel der Württembergliga in der 50 jährigen Vereinsgeschichte und gleichzeitig der größte sportliche Erfolg des Vereins.